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IDH-Konsumentenreport Q1-2026: Inflation und Krisen hinterlassen Spuren: Acht von zehn Verbraucher:innen legen regelmäßig Vorräte an – Trend deutlich verstärkt

 

  • 38 Prozent der Befragten kaufen (wesentlich) mehr auf Vorrat als vor zwei Jahren, knapp die Hälfte (47%) gleich viel.

  • Für 90 Prozent sind Preisaktionen wichtigster Faktor bei Vorratskäufen - Informationen holen sich Konsument:innen digital.

  • Auf Krisen gut vorbereitet: Die Hälfte der Befragten kauft gezielt Wasser und haltbare Lebensmittel, Toilettenpapier und Produkte für die Hausapotheke, Batterien und Akkus sowie Kerzen.

 

Berlin / München, 3. März 2026 – Vorratshaltung ist für die große Mehrheit der Verbraucher:innen in Deutschland relevant, wie der aktuelle Konsumentenreport der Initiative Digitale Handelskommunikation (IDH), angeführt von Bonial, marktguru und Shopfully, belegt. Für den Report wurden Ende Januar 3.502 Konsument:innen in den Apps der IDH-Initiatoren befragt.

 

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Der Trend geht zum Vorrat und zum längeren Planungshorizont

Vorräte im Haus zu haben, ist Konsument:innen wichtig: 80 Prozent kaufen mindestens einmal im Monat bewusst auf Vorrat. Dass sie heute (wesentlich) mehr als noch vor zwei Jahren kaufen, sagen 38 Prozent. Dabei planen viele langfristig: Der Zeitraum, für den typischerweise eingekauft wird, liegt bei knapp 70 Prozent der Konsument:innen bei einer bis mehreren Wochen, 17 Prozent bevorraten für einen Monat oder länger. Am häufigsten landen Nudeln und Reis (73%), Kaffee und Tee (65%) sowie Konserven (60%) im Vorrat.

 

Angebote sind unverzichtbar, Preiskommunikation im Fokus

Für die Mehrheit der Konsument:innen (75%) ist ein attraktiver Preis der entscheidende Auslöser für einen Vorratskauf, mehr als ein Drittel (37%) möchte so steigenden Preisen zumindest zeitweise entkommen. Entsprechend hoch ist die Bedeutung von Angeboten und Preisaktionen: 90 Prozent bewerten diese als (sehr) wichtig für ihre Kaufentscheidung. 69 Prozent werden durch klare Preiskommunikation, 59 Prozent durch Wochen- und Aktionsangebote motiviert, größere Mengen zu kaufen.

Für ein Viertel der Befragten waren unvorhergesehene Ereignisse wie Schlechtwetterlagen Auslöser für Vorratskäufe.

 

Transparenz ist Trumpf, digitale Portale im Vorteil

Rund 60 Prozent der Befragten sind transparente Preise bei der Angebotskommunikation rund um Vorratskäufe wichtig, an zweiter Stelle nennen sie verlässliche Verfügbarkeit (46%), danach klare Laufzeiten der Angebote (41%) und knapp ein Drittel (30%) schätzt die einfache Vergleichbarkeit. Bei der Suche nach passenden Angeboten setzt mehr als die Hälfte der Verbraucher:innen auf digitale Plattformen wie Prospektportale (55%) und die Websites und Apps der Händler (24%).

 

Jede:r Zweite bereitet sich auf unvorhersehbare Ereignisse vor

Gut die Hälfte der Befragten (51%) bereitet sich durch Vorratskäufe gezielt auf unvorhersehbare Ereignisse wie Versorgungsengpässe oder Schlechtwetterlagen vor. Dabei stehen Wasser und haltbare Lebensmittel mit 78 Prozent ganz oben auf der Liste, gefolgt von Toilettenpapier und Produkten für die Hausapotheke (76%) sowie Batterien und Akkus (66%) sowie Kerzen (48%).

Werbung, die sich explizit auf Vorratshaltung bezieht, beispielsweise mit „Boxen für alle Fälle“, wird von knapp 40 Prozent als sehr oder eher positiv wahrgenommen, 52 Prozent sehen sie neutral.

 

Julian Klein, Country Manager Germany bei Shopfully: "Die Ergebnisse zeigen: Vorratshaltung ist längst kein Krisenphänomen mehr, sondern gelebter Alltag in Deutschland. Attraktive Angebote bei ausgewählten Artikeln sind hier ein starker Hebel für Frequenz. Wo eine transparente Angebotskommunikation der entscheidende Faktor für die Kaufentscheidung ist, sind digitale Plattformen zur Einkaufsvorbereitung die verlässliche Anlaufstelle für Konsumenten - hier sind die aktuellsten Angebote der Handelslandschaft im direkten Einzugsgebiet der Kunden immer abrufbar. Für den Handel bedeutet das: Wer mit attraktiven Vorratsangeboten überzeugt, erreicht eine kaufbereite Zielgruppe."

 

Weiteres Pressematerial (inklusive anderer Dateiformate der Infografik) finden Sie hier.

 

 

Über die Initiative Digitale Handelskommunikation

Die Initiative Digitale Handelskommunikation, kurz IDH, ist eine Initiative führender Anbieter im Bereich der digitalen Handelskommunikation. Sie wurde im Jahr 2021 gegründet. Initiatoren der IDH sind die zur Axel Springer SE gehörende Bonial International GmbH mit Sitz in Berlin, die zur Seven.One Entertainment Group gehörende marktguru Deutschland GmbH mit Sitz in München sowie das zur Media Central Group gehörende Unternehmen Shopfully (Offerista Group GmbH) mit dem Standort Berlin. Ziel der Initiative ist es, die digitale Handelskommunikation als zukunftsweisende Branche stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Dazu analysiert und beobachtet die IDH den Markt und steht als Informationsquelle für andere Marktteilnehmer, Verbände, Politik und Medien zur Verfügung.


Weitere Informationen unter: https://www.linkedin.com/showcase/idh-initiative-digitale-handelskommunikation 

Kontakt 
IDH - Initiative Digitale Handelskommunikation

Cordelia Wagner CWCommunications

cw@cwcommunications.de

 

Autor: Caroline Jandl-Schulze, Senior PR & Communications Manager, Bonial

 

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